Da ich ursprünglich aus Thailand komme, wo wir nicht oft die Gelegenheit haben, große internationale Musicals zu sehen, und jetzt in Deutschland lebe, habe ich mich riesig darauf gefreut, Moulin Rouge endlich in London zu sehen. In den letzten Jahren habe ich auch an kleineren Musical-Produktionen in Berlin mitgewirkt, daher war ich besonders gespannt auf eine so große Produktion. Ich bin tatsächlich extra für die Show von Deutschland nach London gereist, meine Erwartungen waren also hoch – und ich kann ehrlich sagen, dass sich die Reise gelohnt hat!
Der Beginn der Show stimmte mich sofort auf das Stück ein und zog mich direkt in die Geschichte. Vom ersten Moment an herrschte eine so mitreißende Energie und Atmosphäre, dass ich mich völlig in die Welt von Moulin Rouge hineingezogen gefühlte.
Auch mit meinem Sitzplatz hatte ich Glück, denn ich hatte eine sehr gute Sicht auf die Bühne und konnte die Mimik der Schauspieler genau erkennen. Das hat für mich einen großen Unterschied gemacht, weil ich mich so richtig in die Charaktere hineinversetzen konnte. Das Bühnenbild war einer meiner Lieblingsteile – es war so immersiv, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, direkt bei den Charakteren zu sein.
Mein Lieblingscharakter war Harold. Mir gefiel, wie die Figur so viele verschiedene Facetten der menschlichen Natur zeigte, und ich fand, dass der Schauspieler diese Veränderungen sehr natürlich dargestellt hat. Die Kostüme, der Gesang, die Musik, der Tanz und das Bühnenbild waren alle beeindruckend, aber für mich war es die Kombination aus den kleinen Details im Schauspiel und der Art und Weise, wie die Bühne alles zum Leben erweckte, die das Erlebnis unvergesslich gemacht hat.
Definitiv ein besonderes Erlebnis und eines der Highlights meiner London-Reise.